Bei uns fühlen sich Schwangere wohl!

SCHWANGERSCHAFT

Wir bieten Ihnen die größtmögliche Sicherheit für Sie und Ihr Kind.
Was soll das heißen?

Sobald Sie eine Schwangerschaft vermuten, sollten Sie sich zu einer Untersuchung bei uns vorstellen. Bereits eine Woche nach Ausbleiben der Regel lässt sich die Schwangerschaft durch Ultraschall nachweisen. Wenn diese bestätigt wird, legen wir den Mutterpass an.

Außerdem bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ihr Kind im 3D/4D-Ultraschall anzusehen.
  • 3D/4D Ultraschall
  • Mutterschaftsvorsorge
  • Erst-Trimester-Screening
  • Cytomegalieninfektion (CMV)
  • Nichtinvasive pränatale Diagnostik (NIPD)
  • Schwangerschaftsdiabetes
3D/4D Ultraschall

3D/4D Ultraschall:
3D/4D-Ultraschall ist eine neue, bahnbrechende Technologie um der Pränataldiagnostik.

Als 3D-Ultraschall wird die um die dritte Dimension erweiterte zweidimensionale Darstellung bei Ultraschall-Untersuchungen bezeichnet.

Dieses Verfahren ermöglicht eine räumliche Wiedergabe von Organen und dem Ungeborenen.
4D-Ultraschall, auch 3D-Live genannt, ist eine 3D-Darstellung in Form eines Filmes, bei dem in Echtzeit viele 3D-Bilder aneinandergefügt werden.

Die besten Bilder entstehen in der 22. bis 26. Schwangerschaftswoche.

Mutterschaftsvorsorge

Mutterschaftsvorsorge:

Mutterschaftsvorsorgerichtlinien
Nachdem wir bei Ihnen eine Schwangerschaft festgestellt haben, erfolgen eine Reihe von Untersuchungen.

Frauenärztliche Untersuchung

Zunächst wird diese in ca. 4-wöchigem Abstand und später, angepasst an den Schwangerschaftsverlauf, in kürzeren Intervallen durchgeführt. Bei der Erstuntersuchung erfolgt neben einer ausführlichen Anamnese die Untersuchung von Gebärmutter und Scheide. Hierbei wird eine Urinprobe genommen und auf Chlamydien (eine spezielle Art von Bakterien) untersucht, da eine Chlamydieninfektion den Verlauf Ihrer Schwangerschaft ungünstig beeinflussen kann.

Die folgenden Untersuchungen werden bei den Vorsorgeterminen regelmäßig durchgeführt:

– Blutdruckmessung
– Gewichtskontrolle
– Urinuntersuchung
– Hämoglobinbestimmung (Eisenwert), abhängig vom letzten Befund
– Blutuntersuchungen
– Blutzuckerbelastungstest zum Ausschluss von Schwangerschaftsdiabetes in der 24. – 28.    Schwangerschaftswoche

Um gegebenenfalls eine Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Ihnen und Ihrem Kind frühzeitig festzustellen, erfolgt zu Beginn der Schwangerschaft die Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors sowie die Durchführung eines Antikörpersuchtestes. Dieser Antikörpersuchtest wird zwischen der 24. und 28. SSW wiederholt. Falls bei Ihnen das Blutgruppenmerkmal „Rhesus negativ“ festgestellt wurde, erhalten Sie zwischen der 28. und 30. SSW eine Spritze, um einer möglichen Unverträglichkeit vorzubeugen. Ferner ist gesetzlich ein Suchtest auf Geschlechtskrankheiten und eine Rötelnantikörperbestimmung festgeschrieben. Diese ist wichtig, da eine Infektion mit dem Rötelnvirus in der Schwangerschaft zu Missbildungen bei Ihrem Kind führen kann.
Während der Schwangerschaft sind in der 9. – 12., der 19. – 22. und 29. – 32. Schwangerschaftswoche Kontroll-Ultraschalluntersuchungen vorgesehen. Ab der 28. Schwangerschaftswoche folgen CTG-Kontrollen. Nach der 32. SSW wird nochmals eine Blutentnahme durchgeführt, die eine eventuell bestehende Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus aufdecken soll. Eine solche Infektion könnte während der Geburt zu einer Ansteckung Ihres Kindes führen.

Wir empfehlen Ihnen, zusätzlich auch eine Untersuchung auf HIV (AIDS Virus) durchführen zu lassen.

Wir garantieren Ihnen den vollen Umfang, was an Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere vorgesehen ist.

Es gibt aber viele Möglichkeiten, die Vorsorge in der Schwangerschaft genauer und gründlicher zu gestalten.

Neben allem, was für Ihre Betreuung in der Schwangerschaft wichtig ist, informieren wir Sie über eine erweiterte Infektionsdiagnostik , das Ersttrimesterscreening und die nichtinvasive pränatale Diagnostik (NIPD)als Risikoabschätzung von Chromosomenstörungen.

Erst-Trimester-Screening

Erst-Trimester-Screening:

Im Laufe der letzten Jahre hat sich das Erst-Trimester-Screening zur Entdeckung von chromosomalen Aberrationen des Feten in der Schwangerschaft fest in Deutschland etabliert.

Dabei werden zwischen der frühen 12. Schwangerschaftswoche (genau gesagt: 11+0) und der abgeschlossenen 14. Schwangerschaftswoche (genau gesagt: 13+6) die Nackentransparenz des Feten (Nackentransparenz: Flüssigkeitsansammlung in den Nackenhäuten) und zwei Substanzen aus dem mütterlichen Blut gemessen: das freie ß-HCG und PAPP A (“Pregnancy associated plasma protein A”). Dadurch ist eine Risikoabschätzung chromosomaler Fehlverteilungen wie des Down-Syndroms möglich. 85% aller Kinder mit einem Down-Syndrom können zu diesem frühen Zeitpunkt entdeckt werden.

Eine solche Risikoberechnung dürfen nur Ärzte durchführen, die von einer speziellen Fachgesellschaft, der Fetal Medicine Foundation (FMF) Deutschland oder England, dafür zertifiziert sind. Verschiedene Kurse und Prüfungen sind für diese Zertifizierung notwendig.

Cytomegalieninfektion (CMV)

Cytomegalieinfektion (CMV) in der Schwangerschaft:
Infektion und Krankheitsverlauf

Die Cytomegalie-lnfektion zählt zu den häufigsten Infektionen während der Schwangerschaft. Das Virus gelangt durch den direkten Kontakt mit virushaltiger Körperflüssigkeit wie Urin, Speichel, Scheidensekret oder Spermien in den menschlichen Organismus. Außerdem kann eine Übertragung auch durch Blut und Blutprodukte erfolgen. Hauptansteckungsquelle für die Schwangere ist der Intimkontakt mit einem Cytomegalie-Antikörper-positiven Partner, insbesondere über Speichel und das Genitalsekret. Frauen mittleren Alters infizieren sich hauptsächlich über virushaltigen Speichel und Urin symptomloser Säuglinge und Kleinkinder. Jede Person mit einer Cytomegalie-lnfektion kann das Virus übertragen. Das Ausmaß und der Verlauf dieser Infektion sind vom Immunstatus der Patientinnen abhängig, wobei hauptsächlich Patienten mit einer Immunabwehrschwäche (AIDS, Krebs) schwere Infektionsverläufe aufweisen.
Die Cytomegalie-Erstinfektion zeigt meistens unspezifische Symptome wie Fieber, Lymphknotenschwellung und in seltenen Fällen Gelbsucht und Herzmuskelentzündung.

Risiko für Schwangere, Feten und Neugeborene

Das Cytomegalie-Virus kann von der schwangeren Frau über die Plazenta oder während der Geburt über den Geburtskanal auf das Kind übertragen werden. Das Hauptrisiko für die kindliche Erkrankung ist dabei immer mit der mütterlichen Erstinfektion verbunden. Bei der Erstinfektion mit dem Cytomegalie-Virus kann es in ca. 25 % der Fälle zu einem sogenannten kongenitalen Cytomegalie-Syndrom kommen, das gekennzeichnet ist durch Leber- und Milzvergrößerung, Blutarmut, Neugeborenenkrämpfe, Gehirnhautentzündung und einer Vielzahl weiterer Symptome, die zu schweren Folgeschäden führen können und an denen etwa 10 % der Erkrankten versterben.
Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder können bei einer Cytomegalie-lnfektion über Jahre das Virus im Urin und Speichel ausscheiden und damit eine weitere Ansteckungsquelle bilden.

Diagnose

Die Labordiagnostik der Cytomegalie-lnfektion ist weit entwickelt. Eine Erstinfektion wird durch den CMV-Antikörper-Nachweis aus dem Blut gestellt, außerdem lassen sich die Viren auch im Urin und aus dem Gebärmutterhalssekret nachweisen. Die Antikörperbestimmung aus dem Blut (IgG- und IgM-Antikörper) sollte bereits in der Frühschwangerschaft erfolgen. Falls dann keine Antikörper nachweisbar sind, wird eine weitere Kontrolluntersuchung in der 20.-24. Schwangerschaftswoche empfohlen.

Vorsorgestrategie

Umfangreiche Vorsorge- oder spezifische Therapiemaßnahmen zur Verhütung einer Cytomegalie-lnfektion des ungeborenen Kindes stehen nicht zur Verfügung. Die Vorsorge besteht daher vor allem in der Erkennung von fehlendem Immunschutz der Schwangeren. Ca. 60 % der Frauen im gebärfähigen Alter haben die Infektion bereits durchgemacht und besitzen Antikörper, sodass eine Erstinfektion nicht mehr stattfinden kann. Ca. 40 % der Frauen haben noch keine Erstinfektion durchgemacht, sodass für diese Gruppe eine erhebliche CMV-Gefährdung besteht.
Im Allgemeinen sind Schäden des Kindes nur bei Erstinfektion der Mutter in der Schwangerschaft zu erwarten. Unter diesen Aspekten sollte bei Frauen in der Frühschwangerschaft frühzeitig eine serologische Untersuchung erfolgen. Bei einem fehlenden Immunschutz müssen diese Frauen auf jeden Fall den Kontakt zu erkrankten Kindern und Erwachsenen meiden und weitere Kontrolluntersuchungen durchführen lassen.

Nichtinvasive pränatale Diagnostik (NIPD)

Nichtinvasive pränatale Diagnostik
(NIPD)PRAENA-TEST, PANORAMATEST, HARMONYTEST:

Die auf dem Markt befindlichen Tests sind: Praena, Panorama und Harmony

Wie funktioniert der Test?

Während der Schwangerschaft geht ein Teil der kindlichen DNA in das Blut der Mutter über. Aus einer Blutprobe der Mutter kann die kindliche DNA auf das Vorliegen einer Trisomie 13,18 und 21 (ggfs. auch weitere Chromosomenstörungen)untersucht werden.

Wie hoch ist die Sicherheit des Tests?
In den bisherigen Studien hat der Test eine freie Trisomie 13,18 oder 21 in etwa 99 Prozent aller Blutproben richtig bestimmt.Die Rate der nicht oder fälschlich erkannten Trisomien (falsch-negativ oder falsch-positiv)war sehr gering. Trotz der hohenSicherheit ist der Test eine Risikoeinschätzung und kein diagnostisches Verfahren und ersetzt daher nicht die Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie.Der Test beschränkt sich auf die o.g.Erkrankungen.Andere fetale Auffälligkeiten z.B. ein Herzfehler oder andere Organerkrankungen können mit diesem Verfahren nicht erkannt werden. Die differenzierte Organdiagnostik ist auch weiterhin nur mit einer Ultraschalluntersuchung möglich.

Wie lange muß ich auf das Ergebnis warten?
Sie erhalten das Testergebnis in der Regel nach 1-2Wochen.

Schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes:

Die erstmals in der Schwangerschaft auftretende Glucose-Toleranzstörung (Gestationsdiabetes) ist eine weltweit zunehmende Erkrankung. Sie ist eine der häufigsten Schwangerschaftskomplikationen.

International schwanken die Angaben zur Häufigkeit von 1% bis 20%. In Ländern ohne Durchführung eines generellen Screenings wird die Erkrankung häufig nicht erkannt und deshalb nicht behandelt.

Schwangere mit einem Gestationsdiabetes haben ein erhöhtes Risiko für Harnwegsinfekte, schwangerschaftsbedingt erhöhten Blutdruck und für Schwangerschaftskrampfanfälle (Eklampsie). Bei der Geburt ergibt sich eine erhöhte Rate an Kaiserschnitt-Entbindungen und an Entbindungen mit Saugglocke oder Zange.

Bei unbehandeltem Gestationsdiabetes werden häufig sehr große und schwere Kinder geboren. Diese Kinder haben nicht selten nach der Entbindung mit Anpassungsproblemen zu kämpfen und müssen deshalb gut beobachtet werden.
Bei jeder Schwangeren sollte deshalb in der Schwangerschaft ein Test auf einen Gestationsdiabetes durchgeführt werden.

  • Schwangerenvorsorge plus
  • Ultraschall-Untersuchungen
  • Toxoplasmose
  • Ringelröteln
  • Gruppe-B-Streptokokken
Schwangerenvorsorge plus

Schwangerschaftsvorsorge plus:

Des weiteren bieten wir Ihnen noch folgende Untersuchungen:

– Bluttest zum Ausschluss von Infektionskrankheiten (Toxoplasmose, Cytomegalie,Ringelröteln)

-Chlamydientest mittels Zervixabstrich

– Nackentransparenzmessung (nach FMF-Deutschland-Zertifikat) in der 11+0 bis 14+0 Schwangerschaftswoche

-NIPD (nichtinvasive pränatale Diagnostik)

– Test auf Streptokokken der Gruppe B ab der 35. Schwangerschaftswoche mittels Scheidenabstrich

– zusätzliche Ultraschalluntersuchungen auf Wunsch, sogenanntes Babyfernsehen

– 3D/4D-Ultraschall  Hier klicken.

Ultraschall-Untersuchungen

Ultraschall-Untersuchungen:

Während der gesamten Schwangerschaft ist dreimal eine Beurteilung der kindlichen Entwicklung per Ultraschall vorgesehen, das sogenannte Screening.

  1. Screening: 9. -12. SSW
  2. Screening: 19. -22. SSW
  3. Screening: 29. – 32. SSW

Mit Hilfe dieser Ultraschalluntersuchungen können in vielen Fällen eventuelle schwere Entwicklungsstörungen des Kindes frühzeitig bemerkt werden. Somit können im Bedarfsfall eine spezialisierte Diagnostik eingeleitet und eine notwendige Therapie begonnen werden. Hierbei sehen auch die Mutterschaftsrichtlinien weitere medizinisch begründete Untersuchungen vor.

Toxoplasmose

Toxoplasmose:

Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch den Parasiten Toxoplasma gondii verursacht wird.
Hauptwirt dieses Parasiten ist die Katze. Infizierte Katzen scheiden Eier dieses Erregers mit dem Kot aus. Diese sind nach zweitägiger Reifung infektiös, im Erdboden oder Wasser länger als ein Jahr überlebensfähig und können von Menschen, aber auch Tieren aufgenommen werden. Im letzteren Fall kommt es zu Einschlüssen (Zysten) von Toxoplasmen im Muskelgewebe der erkrankten Tiere, so dass der Mensch sich über den Genuss rohen bzw. nicht ausreichend erhitzten Fleisches (z.B. Mett, Tatar) infizieren kann. Die Toxoplasmose ist eine häufige Infektion: Fast jeder zweite Erwachsene hat in seinem Immunsystem Antikörper gegen den Erreger als Zeichen einer durchgemachten Infektion.

Die Infektion kann auf zwei Wegen erfolgen:
– Infektion durch Finger-Mund-Ãœbertragung der Toxoplasmose-Eier, die durch den Katzenkot in die Umwelt gelangt sind. Der direkte Kontakt mit Katzen ist ohne Bedeutung.

– Verzehr von zystenhaltigem rohen bzw. nicht ausreichend gekochten oder gebratenen Fleisch (insbesondere vom Schwein oder Schaf).

Häufig verläuft eine Toxoplasmoseinfektion gänzlich unbemerkt. Möglich sind auch grippeähnliche Beschwerden und Schwellungen der Lymphknoten. Eine typische Symptomatik gibt es jedoch nicht.
Die Toxoplasmose ist für Nichtschwangere meist eine harmlose und folgenlos ausheilende Erkrankung. Nach einer durchgemachten Toxoplasmose besteht eine bleibende Immunität, eine Infektion des Kindes im Mutterleib kann dann nicht mehr erfolgen. Bei einer Toxoplasmose-Erstinfektion in der Schwangerschaft kann die Krankheit dagegen nach Übertragung auf das Ungeborene entweder zur Fehlgeburt führen oder aber zum Teil sehr schwere Schäden hinterlassen, insbesondere Schädigungen des kindlichen Gehirns.
Die Diagnose einer akuten oder durchgemachten Toxoplasmoseinfektion ist nur über eine Blutuntersuchung möglich. Bestimmt werden Antikörper, die das Immunsystem des Menschen gegen den fremden Eindringling „Toxoplasma“ bildet.

Ringelröteln

Ringelrötelinfektion in der Schwangerschaft:

Ringelröteln sind eine Infektionskrankheit, die durch das Parvovirus B 19 verursacht wird.

Übertragen werden sie meist von Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektion (z.B. Niesen)

Die Erkrankung beginnt häufig mit leichtem Fieber, Kopfschmerzen und einem juckenden Hautausschlag, der sich über den ganzen Körper ausbreitet.

In der Schwangerschaft kann das Virus über die Plazenta auf das ungeborene Kind übertragen werden.

Eine schwere Anämie (Blutarmut), ein Hydrops fetalis (Wasseransammlung im kindlichen Gewebe) sowie der Fruchttod können die Folge sein.

Die Mehrzahl der Infektionen verläuft ohne Erkrankungszeichen der Mutter.

Eine spezielle Therapie oder Prophylaxe gibt es nicht.

Bei Erstinfektion in der Schwangerschaft ist eine engmaschige Überwachung zum Ausschluß einer schweren Infektion des Kindes notwendig.

Ob Sie einen Immunschutz aufgrund einer früher durchgemachten Infektion besitzen und damit Ihr Kind geschützt ist, können Sie durch eine Blutuntersuchung auf Ringelröteln für sich klären.

Die Kosten zur Überprüfung eines möglicherweise vorhandenen Immunschutzes werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Gruppe-B-Streptokokken

Streptokokken der Gruppe B / Eine Gefahr für Neugeborene :
Was sind Gruppe-B-Streptokokken (GBS)?

Hierbei handelt es sich um Bakterien, die relativ häufig innerhalb der natürlichen Flora des Darmes oder der Vagina vorkommen. Entsprechende Studien weisen daraufhin, dass etwa eine von vier Frauen mit diesen Bakterien besiedelt ist.
Bei Erwachsenen führen sie sehr selten zu Erkrankungen. Bei Neugeborenen können sie allerdings schwere, lebensbedrohliche Infektionen, wie Sepsis (Blutvergiftung), Lungenentzündung oder Meningitis (Hirnhautentzündung) verursachen. Auch mit neurologischen Langzeitfolgen muss gerechnet werden. Etwa 10 % der erkrankten Kinder sterben.

Wie kommen B-Streptokokken in meinen Körper?

Darüber gibt es kaum wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse. Streptokokken der Gruppe B sind in der Natur weit verbreitet und ein natürlicher Bestandteil der bakteriellen Körperflora, insbesondere des Darmes und des Rektums. Die Keime werden nicht durch Lebensmittel oder Wasser übertragen. Auch durch Sexualkontakte kann man sich nicht mit B-Streptokokken infizieren.
In der Regel werden die Bakterien nur vorübergehend nachgewiesen – es ist ein “Kommen und Gehen“.

Wie lassen sich Gruppe-B-Streptokokken nachweisen?

Am Ende der Schwangerschaft sollte die Untersuchung stattfinden, am besten in der 35. bis 37. Schwangerschaftswoche. Wir machen einen Abstrich von Vagina und/oder Rektum. Der mikrobiologische Nachweis der Bakterien in der Probe wird von uns in der Praxis vorgenommen. Das Ergebnis liegt innerhalb von 8-24 Stunden vor.

Muss die Untersuchung bei jeder Schwangerschaft durchgeführt werden?

Ja. Es spielt keine Rolle, ob Sie bei der letzten Schwangerschaft negativ oder positiv getestet wurden. Eine Untersuchung am Anfang oder in der Mitte der Schwangerschaft ist sinnlos. Das ergibt sich aus dem ”Kommen und Gehen“ des Erregers (s. o.).

Wie lässt sich die Übertragung auf das Neugeborene verhindern?

Falls der Test auf Gruppe-B-Streptokokken positiv ist, genügt zur Prophylaxe die intravenöse Gabe eines Antibiotikums (meist Penicillin) während der Geburt. Da das Antibiotikum nur über eine sehr kurze Zeit hinweg verabreicht wird, besteht keine Gefahr der Resistenzentwicklung.
Eine Antibiotikagabe vor der Geburt hat nicht die gleiche Wirkung wie eine Gabe während der Geburt. Diese präventive Maßnahme kann die Übertragung von der Mutter auf das Kind drastisch reduzieren.

Weitere Informationen für Sie

Tipps und Links

Elterngeld und Elternzeit, sowie Elterngeldstellen
Gesetzt zum Schutz der erwerbstätigen Mutter

Frauenarztpraxis Dr. Rüther-Scholte

Unter den Linden 37
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